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Wasser ist ein hervorragendes Lösungsmittel. Durch seine Transparenz bzw. Klarheit wirkt es augenscheinlich eigentlich immer sauber. Dieser Eindruck täuscht jedoch. Durch die Industriealisierung, Globalisierung und intensive Nutzung der Natur enthält das Gebrauchsgut Wasser heute deutlich größere Mengen an gelösten Stoffen als noch vor einigen Jahrzehnten. Denn es ist immer dasselbe Wasser, das wir trinken! Was genau ist also zum Beispiel enthalten?
Aluminium Ammonium Antimon Arsen Asbest Atrazin Blei Chlor Chrom Eisen Fluorid Kadmium Kalium Kalzium Kupfer Magnesium Mangan Natrium Nickel Nitrat Nitrit Phenole Phosphor Phosphat Quecksilber Selen Silber Sulfat Zink Zyanid
Jedes Jahr gelangen außerdem Hunderttausende chemische Verbindungen in unser Wasser, die noch größtenteils unbekannt sind und von der Trinkwasserverordnung garnicht erfasst werden. Medikamentenrückstände von Mensch und Tier kontaminieren das kühle Nass, z.B. Antibiotika, Hormone und Antiepileptika. Bevor wir es aus unseren Leitungen zapfen, fließt das Wasser schließlich noch durch unterschiedlich lange und geartete Leitungen, die z.B. Blei-, Kupfer- und Asbestpartikel abgeben. Einige der hier genannten Stoffe sind Ihnen sicherlich bekannt. Auch deren Wirkung im Körper soll hier nicht weiter erläutert werden. Zusätzlich kommt noch hinzu, dass die enthaltenen Substanzen in Wechselwirkungen treten können, die noch gänzlich unbekannt in ihren Auswirkungen sind.




